Survival Sport

Der übergewichtige Prepper

Ich weiß, wovon ich schreibe!
Meine Waage meint, dass ich einige Kilo zuviel auf den Rippen habe. Und wenn ich ehrlich bin, weiß ich, dass das nicht nur Muskeln sind.

Übergewicht ist – soviel ich weiß – kein klassisches Prepper-Thema.
Das ist allerdings merkwürdig.
Da sichert man sich gegen alle möglichen, äußeren Gefahren ab – aber dann stirbt man an Überfettung.
Das klingt nun etwas provokant, aber wenn ich mir manche Prepper-Videos, vor allem aus den USA, anschaue, dann ist dieser Gedanke nicht fern. Der Keller ist mit allen Tools voll, zig Knarren liegen in der Bude, aber der „vorbereitete Krisenmeister“ schiebt sich einen Whopper nach dem anderen rein. Wahrscheinlich sind die Einbrecher schneller wieder draußen, als der Prepper an seiner Schrotflinte ist.

Ich plädiere nicht dafür, dass jeder 10 Kilometer joggen und Gewichte von 50 Kilo stemmen können muss. Aber die Treppe sollte man schon ohne Keuchen nach oben kommen.
Und der Notfallrucksack, der gewiss mindestens 15 Kilo wiegt, sollte zumindest die ersten Kilometer auch getragen werden können.

Soll heißen:
Kümmere dich um deine Fitness!

Finde eine Sportart, die dir gefällt und betreibe sie mindestens einmal die Woche!

Survival Sport

Noch besser finde ich ein selbst gebasteltes Mini-Workout.
Es dauert nicht länger als zwanzig Minuten. Du kannst es bei dir zuhause machen. Und 2-3 Einheiten die Woche reichen. Mit maximal 60 Minuten Sport in der Woche kannst du deine körperliche Belastungsfähigkeit als sportlicher Laie enorm steigern. Ich habe ein ähnliches Programm neben meinen Jogging-Einheiten eingesetzt, um einen „Adventure Run“ mit ca. 18 km zu überleben.

Hier ein Traininigsbeispiel:

1) Liegestütz – bis nahe Erschöpfung (Liegestütze sind im Grunde gut für „alles“: Rückenmuskulatur, Brustmuskulatur, Schultermuskulatur, Trizeps, Bauchmuskulatur und sogar ein bisschen die Beinmusikulatur)
2) Bauchmuskeltraining (Sit Ups, „Radfahren“ o.ä.) – bis nahe Erschöpfung
Wiederhole 1) und 2) insgesamt dreimal!
Mache dazwischen keine Pausen, sondern trainiere hintereinander weg!

3) Hantelübung für die Bizeps – bis nahe Erschöpfung
4) Kniebeugen/Sumo-Kniebeugen oder „Treppensteigen“ – bis nahe Erschöpfung
Wiederhole 3) und 4) insgesamt dreimal!
Mache dazwischen keine Pausen, sondern trainiere hintereinander weg!

Warum hintereinander weg trainieren?
Der Körper soll an seine Belastungsgrenze intervallmäßig geführt werden (weiterer Tipp: Nutze das Tabata-Training!).
Das sorgt am besten und am schnellsten für eine wachsende Fitness.

Das ist wirklich das Minimalprogramm. Hier kannst du auch eine etwas ausführlichere Version für deine Fitness-Übungen runterladen.
Du kannst noch weitere Übungen hinzufügen, je nach zeitlichen Möglichkeiten und deinem Wunsch nach Muskelstählung.
Wenn du zugleich auf die Chipstüte am Abend verzichtest und vor allem die Nahrung mit Fett-Zucker-Kombinationen reduzierst, wirst du dich nach drei bis vier Wochen schon merklich fitter fühlen.

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