Kleine Tageswanderung im Elbsandsteingebirge – Jägerstiege – Schrammsteine

Im April gab es eine kleine „Tageswanderung“ in der Sächsischen Schweiz / Elbsandsteingebirge (dauert nicht wirklich einen Tag). Dauer: je nach Tempo und Anzahl der Pausen ca. 3-5 Stunden. Für das Proviant reicht pro Person eine Wasserflasche mit 1 – 1,5 Litern und etwas zum Knabbern in den Pausen.

Start: Bad Schandau – Postelwitz.
Wer mit dem Auto kommt, kann u.U. am Elbufer zwischen Bad Schandau und Schmilka parken (Postelwitz). Selbst zum Wochenende hin gab es dort ein paar freie Parkflächen.
Wer es direkt bei Schmilka oder Ostrau versucht, dürfte kaum fündig werden. Die Parkplätze sind Vormittags idR schon voll. Alternativ müsste man recht früh vor Ort sein.

Von Postelwitz geht es dann nördlich in den Zahnsgrund (Straße nach Ostrau). Hier gibt es vier direkte Einstiege in die Schrammsteine. Wir nahmen (fast) den zweiten Einstieg namens „Lattengrund“ und kamen dabei an einem kleinen Häuschen vorbei.


Bevor es auf den Elbleitenweg in Richtung Schmilka (Osten) geht, südlich der Schrammsteine, kommt man an ziemlich mystischen Orten vorbei.



Irgendwann, nachdem man durch den nur schwach belaubten Wald gelaufen ist (ist halt Anfang April), geht es rechts rein in Richtung Jägerstiege.

Eigentlich kann bei der Jägerstiege nicht viel schief gehen. Ständig findet man einen sicheren Halt. Dennoch kann es für Leute mit Höhenängstlichkeiten zu einem Akt des Mutes werden, dort hochzuklettern (hochklettern finde ich persönlich angenehmer als die Jägerstiege runterzulaufen).




Oben angekommen wird man mit einer tollen Aussicht belohnt: der Schrammsteinaussicht. Zum Wochenende hin aber ebenfalls mit vielen, vielen Menschen, so dass sich an manchen Ecken ein kleiner Stau bildet.




Schließlich laufen wir weiter in Richtung Osten, aber nun eben „oben“ und nicht auf dem Elbleitenweg. Man geht auf dem Gratweg, der dann zum Schrammsteinweg wird. Alles perfekt ausgeschildert. Verirren ist m.E. nahezu ausgeschlossen. Ein Vorteil für alle, die das erste Mal im Elbsandsteingebirge sind. Für alle, die die Wildnis suchen, eher ein abschreckender Faktor: einen Kompass braucht man nicht. Und solange man wirklich auf den Hauptwegen bleibt, ist sogar eine Wanderkarte unnötig. Ein wenig Ahnung von den Himmelsrichtungen reicht.


Wir haben relativ bald den Hauptweg verlassen und sind auf Höhe der Breiten Kluft wieder abwärts gestiegen (einfach den nächsten ausgeschilderten Pfad nehmen, der nach rechts abzweigt).




Eine kurze, aber schöne Tour.

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