Entdecker-Spaziergang in Gatow-Berlin

Zwischen dem Vierfelderhof und der Siedlung Habichtswald gibt es ein kleines Stückchen Wald in Berlin-Spandau (Gatow). Die Gesamtfläche ist nicht groß, aber durch ein verzweigtes Wegenetz kann man verschiedenste Routen durch den Wald laufen und immer wieder Neues entdecken. Und was mir auch gefällt, ist, dass dieser Wald kein klassisches Ausflugsziel ist. Hier gibt es keine Menschenmassen. Gewiss begegnet man mal einem Spaziergänger oder Jogger. Aber es kann auch sein, dass man menschenseelenallein ist.

Ich bin ein eine Strecke gelaufen, die man bei normalem Tempo auch in 10-15 Minuten erledigen kann. Aber wenn man Achtsamkeit walten lässt, auf die Geräusche achtet und einen Blick für die Einzigartigkeit im Kleinen gewinnt, kann so eine Strecke auch eine Stunde dauern. Hier ein paar Eindrücke vom Entdecker-Spaziergang.

Ganz dezent ist die Spur des Wildwechsels zu erkennen:

Rehe habe ich hier schon gesehen. Ab und zu riecht es nach Fuchs. Aber die Wildschweine hinterlassen die deutlichsten Spuren:

Hinterlassenschaften vom Pferd?

Im Wald gibt es Reiterpfade, breite Wege, die sich auch zum Radfahren eignen und schmale Wanderwege:

Spannend fand ich das Geschehen im Mikrobereich:

Und immer wieder lohnt sich das Innehalten und Betrachten der Waldumgebung:

Irgendwann kann man am Flughafengelände Gatow vorbeikommen:

Weniger menschlich geht es dann weiter:

Nett fand ich dann die „Baum-Familienbande“:

Und zum Schluss das Survival-Bild: trotz des vermeintlichen Todes durch die Kettensäge, setzt dieser Baum sein Wachstum fort.

 

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