Trekking-Ausrüstung

Trekking und Wandern in Norwegen, Schweden und anderen Ländern ist ein Privileg.
Die Natur erleben. Wind und Regen ausgesetzt sein. Kälte spüren. Die Sonne auf die Haut scheinen lassen. Und grandiose Aussichten genießen.

Angefangen hat es bei mir mit kleinen Touren im Elbsandsteingebirge. Mittlerweile nehme ich mir jedes Jahr mehrere Tage frei, um längere Touren zu bestreiten. Am liebsten in Skandinavien (Rondane, Jotunheimen, Finnskogleden, Upplandsleden). Aber auch der Triglav-Nationalpark in Slowenien war schon dabei.

Über die Jahre habe ich meine Trekking-Ausrüstung getestet.
Manch Gekauftes habe ich im Grunde nie gebraucht. Und bei anderen Trekking-Tools habe ich rückblickend gedacht: „Hätte ich mal gleich zu Beginn mehr Geld in die Hand genommen!“.

Ich bin keiner, der einfach mal eben 500,-€ oder mehr für eine Trekking-Ausrüstung investieren kann. Daher schaue ich recht genau auf das Preis-/Leistungsverhältnis.

Das Folgende sind Teile meiner Trekking-Ausrüstung, die sich bewährt haben und die ich z.T. schon mehrmals im Einsatz hatte. Ich empfehle an der Stelle wirklich nur Tools, die ich persönlich in Ordnung finde und die einigermaßen stabil sind. Die Liste ist noch nicht ganz vollständig, aber einige wesentliche Trekking-Tools sind dabei.


Meine Trekking-Ausrüstung-Tipps

Trekkingstöcke Climber* – sie haben gut gehalten und mich hoch, runter und zuverlässig über steinige Gegenden ausgehalten.

Body-Gurt* – ein zusätzlicher Brustgurt, wo ich alles in Griffnähe habe, was ich hier und da mal brauchen kann (z.B. Taschentücher, Messer, Müsliriegel…), so dass ich nicht immer den Rucksack absetzen muss oder in Hosentaschen suchen muss.

Primus-Gaskocher* – relativ leicht, mit Anzünder und stabil stehend. Neben all den anderen Warm-Mach-Möglichkeiten (Spiritus, Esbit, Allesbrenner…) ist das mein Favorit. Gas hat einfach einen guten Heizwert und hat sich in den nordischen Ländern für mich bewährt.

Opinel-Messer* – ich brauche auf meinen Trekking-Touren kein Schlachtermesser oder ein elegantes Pfadfinder-Messer. Viel zu schwer für das Gesamtgewicht! Für die wenigen Male, wo ich ein Messer wirklich brauchte, genügte das leichte und handliche Opinel-Messer total!

Zelt „Grand Canyon Cardova“* – mein absolutes Lieblingszelt! Klar, es gibt Ultraleicht-Zelte, da kann das hier nicht mithalten. Dennoch finde ich das Gewicht absolut in Ordnung. Einige Zeit schleppte ich ein viel kleineres Zelt mit mir rum, aber es war wirklich sehr schmal für meine Länge und Breite. Das Cardova-Zelt hingegen würde zur Not auch für 2 Personen reichen. Für mich als Allein-im-Zelt-Schläfer hat es aber die idealen Maße. Mit meinen 191 cm und meiner stattlichen Breite passen mein Rucksack und ich sehr gut hinein. Ich kann sogar drinnen sitzen. Mit ein wenig Übung lässt sich das Zelt innerhalb weniger Minuten aufbauen. Und bei den letzten Touren hat es dem Regen stets getrotzt. Ein Kauf, den ich nicht bereue.

Rucksack „High Peak – Kilimanjaro – 70 Liter“* – vorher hatte ich einen Rucksack, der bis zu 90 Liter fassen konnte. Ein großer Rucksack verführt dazu, auch mehr einzupacken. Abgesehen davon hat er mehr Eigengewicht. Deshalb habe ich bei den letzten Touren diesen Rucksack von High Peak benutzt. Anfangs war ich skeptisch, ob ich tatsächlich mein ganzes Trekking-Zeugs da rein bekomme. Tools und Essen für bis zu einer Woche!? Dann noch Klamotten für einen großen Mann wie mich?! Und womöglich sogar Zelt und Schlafsack und Schlafmatte? Man glaubt es nicht: aber ja! Es hat funktioniert! Was natürlich auch daran liegt, dass ich gelernt habe, richtig zu packen (s.a. Trekking-Packlisten). Und auch deswegen, weil ich auf der Wanderung selber das Zelt außen am Rucksack befestige (nur beim Flug verstaue ich es drinnen). Leider ist dieser Rucksack zur Zeit nicht bei Amazon erhältlich. Aber ein Rucksack, der mindestens ebenbürtig scheint und viele zufriedene Kunden hat, ist dieser: Mountaintop-Rucksack*

Aufblasbare Isomatte – auf meinen Trekking-Touren hatte ich schon einige Unterlagen ausprobiert: diese Schaumstoff-Isomatten (zwar leicht, aber nur als Rolle transportierbar und für mich auf Dauer zu hart auf dem Boden… aber der erholsame Schlaf ist auf Wanderungen extrem wichtig); selbstaufblasbare Matten (zwar gemütlich, aber letztlich auch zu groß im Packmaß und zu schwer)… und letztlich bin ich bei den aufblasbaren „Iso“matten gelandet. Ihre Vorteile sind: sie sind super leicht, man kann recht bequem auf ihnen liegen und für den Transport kann ich sie zusammenfalten und so in den Rucksack packen. Der einzige Nachteil ist der: ich finde, sie isolieren nicht wirklich gut die Bodenkälte. Entweder man ist ohnehin in warmen Gefilden unterwegs (bzw. bei sommerlichen Temperaturen), man hat einen dicken Schlafsack oder man muss andere Dinge erfinden, um sich vor der Bodenkälte zu schützen (Rettungsdecke rumwickeln oder ein Loch buddeln, 1-2 heiße Steine vom Lagerfeuer reinpacken, wieder zubuddeln und dann das Zelt samt Isomatte rüber). Doch die Vorteile überwiegen für mich den schlechten Iso-Wert. Leider ist meine Matte bei Amazon nicht mehr erhältlich, aber diese hier scheint genauso gut zu sein (vor allem: sie ist lang genug für mich!): Movtop Isomatte*

Merino-Socken „Lasting Sport“* – was liebe ich sie! Tatsächlich stinken die Socken auch nach mehreren Tagen des Wanderns nicht oder kaum. Zudem halten sie in der Nacht gut warm. Überhaupt mag ich das ganze Merino-Zeugs. Man sollte natürlich darauf achten, dass die Schafe bei der „Produktion“ nicht gequält werden. Auf jeden Fall will ich nicht mehr ohne Merino!

Platypus – Softbottle* – die perfekte Ergänzung zu Trinksystemen! Diese Trinkflaschen sind seit Jahren meine treuen Begleiter auf den Trekking-Touren. Oft nehme ich 2-3 Stück mit (je 1 Liter). Wenn sie mal nicht mit Wasser gefüllt sind, dann kann ich sie zusammenfalten und sie wiegen fast nichts! Im Gegensatz zu richtigen Flaschen nehmen sie damit kaum Platz weg. Genial. Und bei mir halten sie seit Jahren. Sie sind dicht, strapazierfähig und vergleichsweise gut zu befüllen. Da kann man nichts falsch machen.