Trekking-Trinkflaschen-Test

Auf meinen Trekking- und Wandertouren habe ich verschiedene Trinkflaschen und Trinkbeutel/Wasserbeutel getestet. Im Grunde ist es egal, auf was für einer Art von Wanderung oder Trekkingtour man ist: Trinken braucht man immer! Das ist noch wichtiger als das Essen. Und wenn ich vom Trinken schreibe, dann meine ich natürlich „Wasser“ – und nicht Bier oder Limonade.

 

Die nötige Menge an Trinken hängt von verschiedenen Faktoren ab.
Wer nur eine Stunde unterwegs ist, könnte auch auf das Trinken verzichten. Es sei denn, man läuft eine Stunde den Berg hoch und man hat es mit einem heißen Klima zu tun. Dann erscheinen selbst zwei Liter Flüssigkeit nicht als zu wenig.

Es spielen also diese Aspekte für die Menge von Trinken hinein:
– die Dauer der Wanderung/der Trekkingtour (je länger die Tour, desto mehr Flüssigkeit wird benötigt)
– die Temperaturen (je wärmer, desto wichtiger wird das Trinken)
– die eigene körperliche Verfassung (wer viel schwitzt, braucht idR mehr als andere)
– die Beschaffenheit des Weges (ebene Wege strengen weniger an als steile Bergtouren)
– und ob bzw. wo man zwischendurch Trinken bekommen kann (in manchen Gebieten Norwegens kommt man jede Stunde an fließenden Gewässern vorbei und kann immer wieder nachfüllen).

Weil jede Wandertour und jedes Trekking-Erlebnis ganz unterschiedlich sein können, deshalb ist es schwer, konkrete Empfehlungen für das richtige Trinkgefäß mitzugeben.

Folgend liste ich einige Trinkflaschen und Trinksysteme für Trekking-Touren und Wanderungen auf, die vergleichsweise gut abschneiden. Ob sie auch für die jeweils individuelle Tour passen, muss jeder für sich selbst prüfen.

Hier sind nun einige Trekking-Trinkflaschen und Wander-Trinkflaschen dargestellt. Bitte schalte ggf. den Ad-Blocker deines Browsers aus, damit du die entsprechenden Bilder sehen kannst (hier gibt es Anleitungen für Firefox, Chrome und den Internet Explorer).

 

Alupper-Trinkflasche für Trekking/Sport/Wandern*

Der Vorteil dieser Flasche ist, dass es sie in zwei verschiedenen Größen gibt: mit 500 ml und mit 1 Liter. Mit einem Klick-System wird das Auslaufen der Flüssigkeit verhindert. Praktisch ist auch der seitliche Henkel, den man außen am Rucksack befestigen kann. Natürlich ist der Kunststoff laut Herstellerangaben BPA-frei, somit lebensmitteltauglich. Die Flasche lässt sich auch mit warmen Wasser befüllen, wobei man kein kochendes Wasser nehmen sollte. Aber einen lauwarmen Tee für eine Wanderung in der Kälte könnte man einfüllen. Viele Kunden sind mit diesem Produkt sehr zufrieden.

 

MNT10-Edelstahl-Trinkflasche für den Outdoorbereich*

Der große Unterschied zur vorangegangen Trinkflasche ist offensichtlich: diese hier besteht aus Edelstahl und nicht aus Plastik. D.h.: sie ist unkaputtbarer, aber auch schwerer für den Transport, was gerade für Light-Trekker ein K.O.-Kriterium ist. Aber für den normalen Wanderer dürfte es neben der (fast) „Unzerstörbarkeit“ wichtig sein, dass Heiß-Getränke einfüllbar sind. Bei kalten Frühlingstouren oder auf Herbstwanderungen tut es einfach gut, zwischendurch eine Rast einzulegen und einen warmen Tee oder Kaffee genießen zu können. Der Hersteller verspricht, dass die Flasche bis zu 12 Stunden die Wärme isolieren kann. Zudem wird mit dem Kauf dieser Trinkflasche weniger Plastik verbraucht. Das ist ein kleines „Umweltschutz“-Argument nebenher. Auch diese Trinkflasche gibt es in den Größen 500 ml oder 1 Liter.

 

Eine Alternative: HoneyHolly – Trinkflasche für Sport, Wandern und Trekking*

Diese Flasche ist eine mögliche Alternative zu den beiden eben erwähnten. Denn neben allen Pluspunkten, die die Vorgänger inne haben, kann die HoneyHolly-Trinkflasche ebenfalls mithalten. Dazu aber kann sie sowohl mit einer BPA-freiem Plastikversion als auch mit Edelstahl UND diversen Größen aufwarten: von 350 ml, über 500 ml und 800 ml bis hin zu 1 Liter. Wer also eine ganz andere Größe haben will, findet hier sein Glück.


Und hier folgt nun unser alltäglicher Begleiter für „alle“ Lebenslagen:

Trinkflasche von Nalgene*

Diese Trinkflasche ist bei uns im täglichen Gebrauch. Es gibt sie – wie hier zuerst abgebildet – im 1-Liter-Format, oder auch für kleinere Wegstrecken als 0,5-Liter-Trinkflasche*:


Wir schätzen diese Flasche sehr, auch für kleine Ein-Tages-Wandertouren. Die Flaschen sind sehr stabil, BPA-frei, riechen nicht (bisher zumindest nicht) und das Wasser fließt nicht aus (Schraubverschluss).

Nun sind die eben erwähnten Trinkflaschen eine gute Sache für Tagestouren, Hüttentouren (wo man ja immer wieder „auftanken“ kann) oder wenn man auf einer längeren Wanderung einfach eine stabile Flasche dabei haben möchte.

Doch für Trekker, die auf leichtes Gepäck stehen und die in ihrem Rucksack möglichst wenig Stauraum belegen wollen, können Trinkblasen die bessere Alternative sein – oder zumindest eine gute Ergänzung. Denn sobald eine Trinkblase leer ist, kann sie zusammengefaltet werden und beansprucht kaum Platz. Trinkblasen sind z.T. auch etwas leichter als die stabilen Trinkflaschen. Aber vor allem können sie mit dem Henkel am Rucksack befestigt werden und der Trinkschlauch wird so befestigt, dass man auch während des Laufens trinken kann. Gerade, wenn man im „Wander-Flow“ ist und keine Pause einlegen möchte, finde ich Trinkblasen sehr praktisch.

 

Source Widepack – Trinkblase – 2 Liter*

Diese Trinkblase umfasst zwei Liter. Unter normalen Umständen fast eine Tagesration an Flüssigkeit. Aber unter Trekking-Bedingungen kann der Bedarf natürlich höher sein. Immerhin: da passt viel rein! Es kann sein, dass der Trinkschlauch zu Beginn noch etwas merkwürdig riecht. Daher empfehle ich generell: jede Flasche/jeder Schlauch sollte einige Male vor Gebrauch gut durchgespült werden! Danach müsste jeder Geruch verschwunden sein. Bei der größeren Trinkblase (20×35 cm) ist der Schlauch laut Hersteller 93 cm lang. Natürlich ist alles BPA-frei.

 

AODOOR – Trinkblase – 2 Liter*

Preisgünstiger und dennoch gut bewertet ist diese Trinkblase von AODOOR, ebenfalls BPA-frei. Schlauchlänge laut Hersteller: 97 cm.

Was mal zwischendurch angemerkt werden muss:
Trinkblasen haben oft zwei mögliche Bruchstellen:
a) Der Henkel, der am Rucksack befestigt wird.
b) die Verbindungsstelle zwischen Blase und Schlauch.
Dafür bin ich zu wenig Experte, ob man diese Bruchstellen besser herstellen kann. Ich habe eine meiner Trinkblasen am Henkel z.B. mit Panzertape stabilisiert, weil ich nach einer mehrtägigen Trekking-Tour gesehen hatte, dass das Hart-Plastik am Henkel weißlich wurde. Ein Anzeichen für die starke Belastung.
Daher auch mein Tipp für die Schlauch-Verbindungen: Prüfe vorab, wie der Schlauch genau verbunden wird (Drehverschluss? Plugin-Verschluss?) und ob du damit umgehen willst.

Zum Schluss gebe ich dir noch meinen „Geheimtipp“ mit:

 

Platypus SoftBottle – 1 Liter*

Von dieser Sorte nehme ich auf Trekkingtouren oft 2-3 Stück mit. Da passt jeweils 1 Liter Wasser hinein. Der Schraubverschluss hat bisher jede Flüssigkeit drinnen gelassen. Und wenn die Platypus-Flasche leer ist, kann ich sie zusammenfalten und sie wiegt fast gar nichts. Diese Dinger sind für mich der perfekte Begleiter auf den Touren, wo es darum geht, gewichts- und raumsparend unterwegs zu sein.

So – nun hast du die Wahl!
Ich weiß: Es gibt viele, viele andere Anbieter!
Natürlich kannst du nun nochmal stundenlang suchen. Oder du sparst dir die Zeit und investiert sie in etwas Besseres als vor dem PC zu hängen. Deshalb: Schaue dir die eben erwähnten Trinkbehältnisse nochmal genau an und entscheide dich! 🙂


Anmerkung: Ich bin Teilnehmer des Amazon-Partnerprogramm, das zur Bereitstellung eines Mediums für Webseiten konzipiert wurde, mittels dessen durch die Platzierung von Partner-Links zu www.preptrek.de  (Amazon.co.uk / Amazon.de / Amazon.fr / Amazon.it / it. / Amazon.es )] Entgelte verdient werden können. Diese Werbung unterstützt mich darin, den Blog weiterzupflegen und im Idealfall ein Stück Lebensunterhalt zu generieren.